Dreiland-Klinikum bündelt Anästhesie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin
Das Dreiland-Klinikum stellt die Weichen für die medizinische Versorgung der Zukunft: Mit der Besetzung der Leitungsfunktionen ist das Zentrum für Anästhesie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin (AINS) vollständig aufgestellt.
Der Aufsichtsrat der Kliniken des Landkreises Lörrach hat Dr. Andreas Rutherford zum Medizinischen Leiter des Zentrums berufen. Dr. Leonard Kirch übernimmt als Chefarzt die Leitung der Klinik für Akut- und Notfallmedizin.
Damit werden wichtige medizinische Bereiche bereits heute enger miteinander verzahnt.
Ein Zentrum für viele Fachbereiche
Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie gehören zu den medizinischen Schlüsselbereichen eines Krankenhauses. Sie spielen bei zahlreichen Behandlungen eine zentrale Rolle – von geplanten Operationen über die Versorgung schwerstkranker Menschen bis hin zu akuten Notfällen.
Mit dem neuen AINS-Zentrum werden diese Kompetenzen organisatorisch unter einem Dach gebündelt. Zum Zentrum gehören unter anderem der Zentral-OP, die interdisziplinäre Intensivstation, die Intermediate-Care-Station sowie die Notfall- und Schmerzmedizin.
„Unser Ziel ist es, dass für die Qualität der Patientenversorgung entscheidende Faktoren wie eingespielte Teams, etablierte Prozesse und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit bereits vor dem Eröffnungstermin fest verankert sind“, sagt Udo Lavendel, Vorsitzender der Geschäftsführung.
Gruppenfoto ZNA (© Dreiland-Klinikum Lörrach)
Dr. Andreas Rutherford übernimmt die Leitung
Dr. Andreas Rutherford verantwortet seit 2016 die Anästhesiologie der Kliniken des Landkreises Lörrach. In dieser Zeit entwickelte er den Bereich kontinuierlich weiter.
Zu seinen Schwerpunkten gehören neben Anästhesie und Intensivmedizin unter anderem Notfall-, Palliativ- und Schmerzmedizin. Unter seiner Verantwortung wurden beispielsweise die katheterbasierte Schmerztherapie ausgebaut und ein Akutschmerzdienst etabliert.
Als Medizinischer Leiter des neuen Zentrums soll er künftig die verschiedenen Fachbereiche noch enger zusammenführen.
„Gerade bei komplexen Krankheitsverläufen profitieren unsere Patientinnen und Patienten von der engen Verzahnung von Intensivmedizin, Anästhesie, Notfallmedizin und Schmerztherapie“, erklärt Dr. Rutherford.
Dr. Leonard Kirch führt die Notfallmedizin
Die Leitung der Klinik für Akut- und Notfallmedizin übernimmt Dr. Leonard Kirch. Der Facharzt für Anästhesiologie verfügt über Zusatzqualifikationen in Notfallmedizin, Intensivmedizin, Klinischer Akut- und Notfallmedizin sowie Palliativmedizin.
Kirch kam 2024 als Leitender Oberarzt zu den Kliniken des Landkreises Lörrach und führte die Klinik für Akut- und Notfallmedizin bereits seit November vergangenen Jahres kommissarisch.
In dieser Zeit wurden unter anderem das Team verstärkt und organisatorische Abläufe der Zentralen Notaufnahme weiterentwickelt.
„Unser Ziel ist es, unseren Patientinnen und Patienten jederzeit eine schnelle, sichere und qualitativ hochwertige Versorgung zu bieten – heute und künftig im Dreiland-Klinikum“, sagt Dr. Kirch.
Rund um die Uhr gut versorgt
Das AINS-Zentrum bildet künftig einen wichtigen Baustein der medizinischen Versorgung im Landkreis Lörrach.
Auf der interdisziplinären Intensivstation werden schwerstkranke Patientinnen und Patienten nach komplexen Operationen, schweren Unfällen oder lebensbedrohlichen Erkrankungen rund um die Uhr betreut. Die Intermediate-Care-Station bildet dabei die Schnittstelle zwischen Intensiv- und Normalstation.
Auch die Schmerzmedizin ist Teil des Zentrums. Sie bietet moderne Verfahren zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen.
In der Notfallmedizin sorgt die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche für schnelle Entscheidungen und kurze Wege. Der Notarztdienst stellt gemeinsam mit seinen Partnern die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung im Landkreis sicher.
Heute vorbereitet für morgen
Mit der vollständigen Besetzung der Leitung ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Dreiland-Klinikum gemacht.
Dabei geht es nicht nur um neue Strukturen. Entscheidend sind vor allem gut eingespielte Teams, kurze Wege und eine enge Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Disziplinen.
Davon sollen die Patientinnen und Patienten bereits heute profitieren.
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