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12.11.26 | Lörrach | Hüftschmerz modern behandeln

1. November 2026
in Gesundheit
Lesezeit: 4 Minuten
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Schmerzen in der Hüfte können die Beweglichkeit und damit die Lebensqualität erheblich einschränken. Gleichzeitig bietet die moderne Orthopädie unterschiedliche Möglichkeiten, Beschwerden gezielt zu behandeln und das eigene Gelenk möglichst lange zu erhalten. Welche Therapie ist wann sinnvoll? Wann kommt ein künstliches Hüftgelenk infrage? Und was lässt sich tun, wenn eine bereits eingesetzte Prothese Probleme bereitet? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt das Zentrum für Bewegungsmedizin des Dreiland-Klinikums Lörrach beim zweiten Themenabend seiner Veranstaltungsreihe „Moderne Gelenkchirurgie“. Unter dem Titel „Hüftschmerz modern behandeln – Gelenkerhalt, Prothese und Revision“ informiert Chefarzt Dr. Okba Al Marhi am Donnerstag, 12. November 2026, um 18 Uhr in der Cafeteria im 5. Obergeschoss des Kreiskrankenhauses Lörrach über moderne Behandlungsmöglichkeiten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ob beim Gehen, Treppensteigen oder Aufstehen: Hüftbeschwerden können alltägliche Bewegungen zunehmend erschweren und die Selbstständigkeit beeinträchtigen. Für Betroffene stellt sich deshalb vor allem die Frage, welche Behandlung ihnen helfen kann, wieder beweglicher zu werden und ihren Alltag möglichst ohne Schmerzen zu gestalten. Im Mittelpunkt moderner Gelenkmedizin steht die individuell geeignete Therapie. Das Spektrum reicht von konservativen und gelenkerhaltenden Verfahren über den künstlichen Gelenkersatz bis hin zu Revisionseingriffen, bei denen eine bereits eingesetzte Prothese operativ korrigiert oder teilweise beziehungsweise vollständig ausgetauscht wird. Welche Behandlung infrage kommt, hängt unter anderem von der Ursache der Beschwerden, dem Zustand des Gelenks und den persönlichen Voraussetzungen ab.

„Unser Ziel ist, für jeden Patienten die Behandlung zu finden, die zu seinem Befund und seiner Lebenssituation passt. Dabei prüfen wir, ob und wie sich das eigene Gelenk erhalten lässt. Wenn ein künstliches Hüftgelenk notwendig wird oder eine bestehende Prothese Probleme bereitet, braucht es ebenso eine sorgfältige Abklärung und individuelle Planung. Entscheidend ist, was dem Patienten hilft, Beweglichkeit, Selbstständigkeit und Lebensqualität zu erhalten oder zurückzugewinnen“, erklärt Dr. Okba Al Marhi, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Leiter des Zentrums für Bewegungsmedizin.

Chefarzt Dr. Okba Al Marhi                       © Dreiland-Klinikum Lörrach

Orientierung vom Gelenkerhalt bis zur Wechseloperation
Der Themenabend erläutert, welche Verfahren heute zur Verfügung stehen, für wen sie geeignet sind und was Patientinnen und Patienten über die jeweiligen Eingriffe wissen sollten. Dabei geht es sowohl um die Möglichkeiten, das eigene Hüftgelenk möglichst lange zu erhalten, als auch um die Entscheidung für eine Prothese. Beim künstlichen Gelenkersatz spielen minimalinvasive Operationszugänge eine zentrale Rolle. Ein weiterer Schwerpunkt sind Revisionseingriffe. Der Vortrag erklärt, wie Beschwerden nach einem Gelenkersatz abgeklärt werden und worauf es ankommt, wenn ein erneuter Eingriff erforderlich ist. Auch für persönliche Fragen ist an diesem Abend Raum.

Gebündelte Kompetenz rund um die Hüfte
Das Zentrum für Bewegungsmedizin bündelt die Expertise unterschiedlicher Fachdisziplinen rund um Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates. Zur Versorgung von Hüfterkrankungen gehören dabei der künstliche Gelenkersatz und komplexe Wechseloperationen ebenso wie gelenkerhaltende Verfahren, beispielsweise die Hüftarthroskopie. Bei dieser minimalinvasiven Gelenkspiegelung werden Schäden und Fehlformen im Hüftgelenk behandelt. Ziel ist es, einem vorzeitigen Gelenkverschleiß entgegenzuwirken, das natürliche Gelenk möglichst lange zu erhalten und einen künstlichen Gelenkersatz möglichst zu vermeiden oder hinauszuzögern. Mit dem einzigen außeruniversitären EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) in Südbaden verfügt das Zentrum über ausgewiesene Expertise beim künstlichen Gelenkersatz. Die Zertifizierung steht unter anderem für klar definierte Behandlungsabläufe, hohe Qualitätsanforderungen und besondere Erfahrung auch bei komplexen Eingriffen. Im Blick steht der gesamte Behandlungsweg – von der Diagnostik und der Entscheidung für die geeignete Therapie über den Eingriff bis zur Nachbehandlung und Rehabilitation.

Das Organzentrum als Modell für die Versorgung von morgen
Mit dem Zentrum für Bewegungsmedizin zeigt das Dreiland-Klinikum bereits heute beispielhaft, wie die Organzentren auch nach dem Umzug auf den Gesundheitscampus Lörrach arbeiten werden: Kompetenzen werden konsequent um die Erkrankung und den Behandlungsbedarf der Patientinnen und Patienten gebündelt. Spezialisten unterschiedlicher Bereiche arbeiten über Fach- und Sektorengrenzen hinweg zusammen, stimmen diagnostische und therapeutische Möglichkeiten aufeinander ab und verzahnen ambulante und stationäre Versorgung.

Gerade bei Hüfterkrankungen bietet dieser Ansatz einen besonderen Mehrwert: Die Entscheidung über die Behandlung orientiert sich daran, was für den einzelnen Menschen medizinisch sinnvoll ist und wie sich seine Mobilität und Selbstständigkeit möglichst lange erhalten oder wiederherstellen lassen. Die Veranstaltungsreihe „Moderne Gelenkchirurgie“ macht diese gebündelte Kompetenz für die Öffentlichkeit erlebbar. Nach dem Auftakt zum Kniegelenk rückt nun die Hüfte in den Mittelpunkt – mit verständlichen Informationen und konkreter Orientierung für die Entscheidung über die geeignete Behandlung.

 

Veranstaltung auf einen Blick
„Hüftschmerz modern behandeln – Gelenkerhalt, Prothese und Revision“
Zweiter Themenabend der Veranstaltungsreihe
„Moderne Gelenkchirurgie“
Donnerstag, 12. November 2026, 18 Uhr
Kreiskrankenhaus Lörrach, Cafeteria, 5. Obergeschoss
Spitalstraße 25, 79539 Lörrach

Referent:
Dr. Okba Al Marhi, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Leiter des Zentrums für Bewegungsmedizin

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Tags: Dreiland-KlinikumGelenkschmerzenGesundheit LörrachHüftarthroseHüftoperationHüftprotheseHüftschmerzenmoderne HüftbehandlungOrthopädie Lörrach
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