Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Kliniken des Landkreises Lörrach steht unter neuer Leitung: Nach 15 Jahren erfolgreicher Tätigkeit übergibt Dr. Thomas Unterbrink die chefärztliche Verantwortung an Tanja Wiercioch, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie. Die erfahrene Medizinerin wird die psychosomatische Versorgung im Landkreis Lörrach und mit Blick auf das künftige Dreiland-Klinikum weiterentwickeln.
Dr. Thomas Unterbrink prägte die Klinik über 15 Jahre
Seit dem Aufbau der Klinik im Jahr 2011 entwickelte Dr. Thomas Unterbrink die Einrichtung zu einer anerkannten Adresse für psychosomatische Medizin im Dreiländereck. Einen besonderen Schwerpunkt setzte er auf die Behandlung von Körperbelastungsstörungen. Dabei etablierte die Klinik ein ganzheitliches Therapiekonzept, das körperliche, psychische und soziale Faktoren gleichermaßen berücksichtigt.
Charakteristisch für die Klinik sind die therapeutische Gemeinschaft, ein psychodynamisches Behandlungskonzept sowie die enge Verzahnung von stationären und tagesklinischen Angeboten.
„Dr. Unterbrink hat die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit großer fachlicher Kompetenz und persönlichem Engagement aufgebaut und nachhaltig geprägt. Dafür gilt ihm unser ausdrücklicher Dank. Mit Frau Wiercioch gewinnen wir eine ausgewiesene Expertin, die diesen erfolgreichen Weg fortführen und gleichzeitig neue Impulse setzen wird“, sagt Dr. Klaus Steinmeyer-Bauer, Klinischer Geschäftsführer der Kliniken des Landkreises Lörrach.
Dr. Thomas Unterbrink und Tanja Wiercioch (© Dreiland-Klinikum Lörrach)
Erfahrene Chefärztin übernimmt die Leitung
Mit Tanja Wiercioch übernimmt eine ausgewiesene Expertin die Leitung der Klinik. Nach ihrem Medizinstudium an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen war sie an renommierten psychosomatischen und psychiatrischen Einrichtungen in Deutschland und der Schweiz tätig. Neben ihren Facharztqualifikationen verfügt sie über die Zusatzbezeichnung Suchtmedizin und bringt umfangreiche Führungserfahrung aus Akut- und Rehabilitationskliniken mit.
Zuletzt war sie Leitende Oberärztin an der Thure-von-Uexküll-Klinik in Glottertal sowie Leitende Oberärztin und Stellvertretende Chefärztin am Zentrum für Psychiatrie Calw-Hirsau. Mit ihrem Wechsel kehrt sie zugleich an einen vertrauten Ort zurück: Im Landkreis Lörrach übernahm sie einst ihre erste Oberarztstelle.
„Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht eine individuell ausgerichtete, psychodynamisch orientierte Behandlung, die die persönliche Lebenssituation und die Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten konsequent berücksichtigt. Entscheidend ist, gemeinsam die therapeutischen Schritte zu finden, die eine nachhaltige Stabilisierung und persönliche Entwicklung ermöglichen“, erklärt Chefärztin Tanja Wiercioch.
Ein besonderes Anliegen sei ihr zudem die wohnortnahe Versorgung: „Die enge Zusammenarbeit zwischen stationären und ambulanten Angeboten ist entscheidend, um Patientinnen und Patienten langfristig begleiten zu können.“
Psychosomatische Versorgung wird im Dreiland-Klinikum weiter ausgebaut
Mit dem Dreiland-Klinikum soll die psychosomatische Versorgung in der Region weiter gestärkt werden. Geplant sind zusätzliche stationäre und teilstationäre Behandlungskapazitäten. Außerdem wird der psychosomatische Konsildienst künftig alle Fachbereiche des Klinikums unterstützen und Patientinnen und Patienten frühzeitig bei psychosomatischen Fragestellungen begleiten.
Ganzheitliche Behandlung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen
Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie behandelt unter anderem Körperbelastungsstörungen, Depressionen, Angststörungen, Burnout, Traumafolgestörungen und Essstörungen.
Das interdisziplinäre Behandlungskonzept verbindet tiefenpsychologische, verhaltenstherapeutische, traumatherapeutische und systemische Verfahren mit kreativen, körpertherapeutischen sowie bewegungsorientierten Angeboten. Ein besonderer Vorteil ist die enge Verzahnung von stationärer und tagesklinischer Behandlung: Patientinnen und Patienten können flexibel zwischen beiden Versorgungsformen wechseln, ohne ihre therapeutischen Bezugspersonen oder Gruppen zu verlieren. Dies verbessert die Behandlungsqualität und kann stationäre Aufenthalte verkürzen oder in einzelnen Fällen sogar vermeiden.

Discussion about this post